Schwarzkümmelöl – natürliche Hilfe bei Allergien

Schwarzkümmelöl kann bei vielen Allergien helfen, es wirkt entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem. Besonders Pollenallergikern können davon profitieren: Die Inhaltsstoffe des Schwarzkümmels können die Symptome und Auswirkungen mildern. Besonders bei einer Pollenallergie sollte frühzeitig mit der Einnahme begonnen werden.

Die Wirksamkeit bei allergischen Reaktionen lässt sich auf die folgenden Inhaltsstoffe zurück führen. Schwarzkümmelöl kann mit über 50 % Linolsäure einen besonders hohen Gehalt verzeichnen. Linolsäure kann im Körper zu Prostaglandinen umgebaut werden. Diese können die Bronchien erweitern und so ebenfalls zu einer Verbesserung von asthmatischen Leiden beitragen.

Neben den Fettsäuren sind auch die Bitterstoffe Nigellin und Nigellon sowie Thymochinon als Bestandteil des ätherischen Öls enthalten. Nigellon kann die übersteigerte Reaktion der T-Zellen vermindern. Aufgrund einer geringeren Histaminausschüttung aus den Mastzellen werden Häufigkeit und Schwere von Asthmaanfällen verringert, dies allerdings erst bei Mengen von 3 – 5 Teelöffeln täglich. 

Bei der Einnahme von Schwarzkümmelöl ist Vorsicht geboten: Nur wirklich reine und geprüfte Öle sollten verwendet werden, diese sind z. B. im Reformhaus erhältlich. Die verwendeten Mengen liegen bei etwa 3000 mg täglich. Das Öl kann als Kapsel oder pur, z.B. auf Brot oder in Joghurt gerührt, eingenommen werden. Aufgrund der allgemein guten Verträglichkeit gilt dies auch für Kinder. Die Einnahme erfolgt zu oder direkt nach den Mahlzeiten und sollte zunächst langsam begonnen und dann gesteigert werden, um die Verträglichkeit zu gewähren. Dann können täglich bis zu 6 Kapseln (jeweils 500 mg) oder bis zu dreimal täglich 1 Teelöffel pures Öl eingenommen werden. Asthmatikern und Menschen mit Pollen-, Hausstaub- oder Tierhaar-Allergien kann Schwarzkümmelöl deutliche Linderung verschaffen.

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Meditation – Auszeit im Alltag

Meditation fördert das seelische und körperliche Wohlbefinden. Die positiven Wirkungen der Übungen sind wissenschaftlich nachgewiesen. Unabhängig von der gewählten Meditationstechnik bieten die Übungen eine Reihe an gesundheitlichen Vorzügen. So kann durch Meditation die Zellgesundheit verbessert, der Blutdruck gesenkt und das Immunsystem gestärkt werden. Zudem wird das Verdauungssystem unterstützt und die Ausschüttung von Stresshormonen gesenkt. Eine Meditationseinheit dauert traditionell mindestens 15 Minuten. Es ist jedoch erwiesen, dass für die Wirkung vor allem die Anzahl der Meditationsübungen und nicht nur die Dauer entscheidend ist. Eine Meditation von drei Minuten lässt sich zudem ohne Umstände in jeden Alltag integrieren.

Dennoch wird Meditation nur selten praktiziert. Dabei hilft es bereits wenige Minuten am Tag in die Stressreduktion zu investieren. Meditation ist eine Form der aktiven Erholung, die viel effektiver ist, als eine simple Pause und dem Gehirn eine Auszeit vom Alltagsstress bietet.

Es gibt viele verschiedene Formen der Meditation. Darunter finden sich einige Übungen, die in nur drei Minuten Erholung spenden und sich ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren lassen. Die bekanntesten Techniken sind im Folgenden kurz zusammengefasst: 

Achtsamkeitsmeditation – Die Konzentration wird auf eine spezielle Sache gelenkt. Dabei rücken meist der Atemfluss, Umweltgeräusche, Gefühle oder Gedanken in den Fokus. 

Vipassana-Meditation – Ziel der Übung ist es, durch das Einüben von Achtsamkeit neue Einsichten zu erlangen und beispielsweise mehr über sich selbst zu erfahren. Visualisierung – Vor dem inneren Auge soll bei dieser Übung ganz bewusst ein Bild entstehen. Beispielsweise kann ein Strandspaziergang mit allen Details wie Farben, Geräuschen, Gerüchen und Gefühlen visualisiert werden. Diese Methode hilft vielen besonders in stressigen, belastenden Situationen. Chakra-Meditation – Die sieben Energiezentren stehen im Mittelpunkt der Chakra-Meditation. Durch die Meditation soll der Energiefluss angeregt und die Chakren ins Gleichgewicht gebracht werden. 

Aktive Meditation – Alltagsaktivitäten werden achtsamer wahrgenommen und neu erlebt. Der Fokus wird auf die im Moment ausgeführte Aktivität gelenkt. Die Gehmeditation ist ein bekannter Vertreter dieser Meditationsform. Auch zählen Yoga und Qi Gong zur aktiven Meditation.

Liebende Güte Meditation (Metta-Meditation) – Ziel dieser Meditation ist es Liebe und Dankbarkeit zu schenken. Diese werden zunächst auf die eigene Person gelenkt, dann auf die Mitmenschen, Freunde und Familie und schließlich auf alle anderen Lebewesen der Welt. Diese Form der Meditation wird beispielsweise von Mönchen praktiziert, die zu den glücklichsten Menschen der Welt zählen.

Lernen Sie verschiedene Meditations- und Achtsamkeitsübungen in der Ausbildung Kursleiter/in Meditation kennen. Start 14.06.-17.06.2018 oder 13.09.-16.09.2018  

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Die Kunst des Scheiterns

Warum tun wir oft das Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollen? Wer kennt es nicht: Wir schmieden Pläne, nehmen uns ein Projekt vor und am Ende wird doch wieder nichts daraus. Da wartet die aufgeschobene Seminararbeit darauf endlich fertig gestellt zu werden, der Schreibtisch endlich aufgeräumt zu werden oder man nimmt sich fest vor wieder regelmäßig laufen zu gehen. Wer oder was hindert uns daran, einem bestimmten Wunsch nachzugehen? Dazu gibt es drei Erklärungsmodelle.

Die Strategie selbstschädigenden Verhaltens 

Die Seminararbeit schieben wir so lange auf, bis wir sie unter Zeitdruck fertig stellen müssen oder selbst die Verlängerungsfrist verschwitzen. Im schlimmsten Fall hängt an der Arbeit ein Zertifikat oder ein Abschluss, den wir nicht erhalten. Wir verbauen uns die Chance auf Erfolg. Statt die Arbeit endlich fertig zu stellen, legen wir uns Steine in den Weg. Dahinter steckt das Prinzip „Selfhandicapping“. Dies ist ein Schutzmechanismus: Wir machen uns Probleme, um noch Größere zu verhindern. Mal angenommen, ich würde viel Zeit und Anstrengung in die Seminararbeit investieren und erhalte am Ende nur ein „mangelhaft“ oder „ungenügend“. Niemand gesteht sich gerne ein, gescheitert zu sein oder eine falsche Strategie angewendet zu haben.

Die Strategie der Ablenkung

Statt anzufangen den Schreibtisch aufzuräumen, suchen wir nach neuen Urlaubszielen oder verabreden uns zum Shoppen. Statt die Laufschuhe anzuziehen, surfen wir lieber im Internet oder bestellen uns eine Pizza. So haben wir jederzeit eine Ausrede parat, dass wir es nicht schaffen konnten, sondern die Umstände schuld daran waren. Der Frühbucherrabatt, der noch schnell genutzt werden musste, die Freundin, die unsere Unterstützung gebraucht hat oder der Flyer vom Pizzaservice, der gerade im Briefkasten lag. Nicht wir sind schuld, sondern die Umstände.

Das Prinzip der Persönlichkeitsanteile

Wir vereinen verschiedene Persönlichkeitsanteile in uns. Ein alter Bekannter ist der „innere Schweinehund“, diese Formulierung ist allerdings negativ besetzt. Nennen wir diesen Persönlichkeitsanteil in uns lieber „Beschützer“ oder „Bewahrer“. Es ist der Teil von uns, dem Sicherheit und Überleben das Hauptanliegen sind. Alle unsere Anteile sind in bester Absicht, uns Gutes zu tun. Und sie geraten gerne in Konflikt miteinander. Während es mein Ziel ist, mehr Sport zu treiben um gesünder und fitter zu sein, sieht der Bewahrer seinen Entspannungsabend mit Pizza bedroht. Den braucht er, um sich von der Arbeit zu erholen.

Die Chance liegt in der Erkenntnis

Was kann man daraus lernen? Die Chance liegt in der Erkenntnis, dass dieser innere Konflikt da ist. Drehen Sie den Spieß einfach mal um. Sie wollen es offensichtlich nicht, deshalb tuen Sie es einfach mal nicht. Das Vorhaben entspricht nicht Ihren wahren Bedürfnissen. Die Frage ist, was brauchen Sie wirklich? Und: Welcher Verlust droht, wenn das gesetzte Ziel erreicht ist? Gewohnheiten ändern geht nicht von heute auf morgen. Jede/r hat lange daran gearbeitet und Gewohnheiten verfeinert, bis sie das geworden sind was sie jetzt sind. Damit wir dem Erreichen unserer Ziele nicht länger im Weg stehen, sollten wir uns fragen, ob es das richtige Ziel ist, das wir verfolgen. Und was wir wirklich brauchen, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen.

Erfahren Sie mehr über Persönlichkeits-Modelle, Zielsetzung und Zugang zu Ressourcen in der Ausbildung Kommunikation als Kompetenz 19.02.-23.02.2018 oder 08.10.-12.10.2018.

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