gesund leben

Effekte der Aromatherapie

Aromaöle können durch ihre vielfältigen therapeutischen Wirkungen Heilungsprozesse vieler Krankheiten positiv beeinflussen. In der Phytotherapie spielt die Aromatherapie eine wichtige Rolle. Dabei kommen ätherische Öle zum Einsatz.

Ätherische Öle sind flüchtige Bestandteile der Pflanzen. Sie dienen der Kommunikation, dem Schutz vor Umweltfaktoren sowie der Abwehr und Anlockung von Insekten. Ätherische Öle verleihen Pflanzen Ihren charakteristischen Geruch der Pflanze. Zellwände sind für Ätherische Öle gut durchlässig und schon kurze Zeit später sind sie im Blut nachweisbar. Der Körper nimmt sie über die Nase, die Haut, den Verdauungstrakt, die Schleimhäute und die Lunge auf.

Ätherische Öle weisen eine Vielfalt an Wirkungen wie entzündungshemmende, verdauungsfördernde, schmerzlindernde und krampflösende Effekte auf. Meist wirken Aromaöle stark antimikrobiell gegen Bakterien und Pilze. Da die Zusammensetzung der ätherischen Öle komplex ist und sich bei jeder Charge minimal verändert, ist das Risiko einer Resistenzausbildung sehr gering.

Ein Aromatogramm trägt als Messverfahren der Aromatherapie zur Bestimmung der Empfindlichkeit von Keimen gegenüber ätherischen Ölen bei. Mittels der Ergebnisse des Aromatogramms kann eine individuelle Rezeptur als Zäpfchen oder Salbe erstellt werden. Die Therapie hat sich vor allem bei Erkrankungen wie Harnwegsinfekten, Infektionen der oberen Atemwege sowie Hautinfektionen bewährt.

Die Qualität ätherischer Öle ist für die Anwendung entscheidend, da eine Pflanze je nach Jahreszeit unterschiedliche Duftstoffe produziert. Das Endprodukt muss zu 100 % naturbelassen, unverfälscht und bio-zertifiziert sein.  Zudem sind Dosierung sowie körperlicher und mentaler Zustand der Patienten von Bedeutung. Ältere Menschen, Schwangere, Babys und Kleinkinder, Epileptiker sowie Allergiker und an Neurodermitis Leidende sollten ätherische Öle nur mit Vorsicht verwenden.

Sie möchten die Welt der ätherischen Öle erleben? Die duftenden Helfer werden genutzt um Spannungen abzubauen, die Stimmung zu heben, Befindlichkeitsstörungen abzumildern und die Gesundheit zu unterstützen. Mehr dazu Die Welt der ätherischen Öle genau das Richtige. Nächster Termin: 12.04.-14.04.19 oder 20.09.-22.09.19
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Raus aus der Problemfalle

Probleme haben die Dynamik eines Karussells: Immer und immer wieder drehen sich die Gedanken im Kreis herum, ein anhalten oder aussteigen schwierig bis unmöglich. Der Gedanke „Ich komme hier nicht weiter“ ist zutreffend, denn wo bringt einen ein Karussell schon hin? Richtig, nur eine Problemrunde weiter, aber nicht in eine neue Richtung. Und hier liegt der Schlüssel: Um Lösungen zu finden, sollte man die Fahrt der Problemgedanken beenden und stattdessen woanders suchen. Um es mit Albert Einsteins Worten zu sagen: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Einen besonderen Denk- und Therapieansatz entwickelten in den 70/80iger Jahren u.a. die Psychotherapeuten Steve de Shazor und Insoo Kim Berg. Sie entwickelten die lösungsfokussierte Kurzzeittherapie (Solution Focused Brief Therapy). Der Ansatz beruht darauf, sich auf die Wünsche, Ziele und (unentdeckten) Ressourcen des Klienten zu fokussieren, auf den Ausnahmen des Problems anstelle auf die Hindernisse und Schwierigkeiten des Klienten. Es ist nicht immer hilfreich, das Problem bis auf die kleinste Ebene zu ergründen und zu modellieren, denn oft gibt es keine Beziehung zwischen genannten Problem und dem genannten Ziel. Der Ansatz beruht darauf, dass was bereits gut läuft, das was funktioniert und was Kraft gibt zu verstärken. Dabei entwickelten sie bestimmte Frageformen die heute in der Beratungspraxis, im Management oder im Coaching eingesetzt werden.

Die angewendeten Frageformen lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Hier eine Beispiele:

Ressourcenfragen:

  • Was läuft im Moment richtig gut?
  • Was darf sich im Moment nicht verändern?
  • Was gibt Dir Halt? Was kannst Du gut?

Ziel- und Auftragsfragen:

  • Was wirst Du haben, wenn Du Dein Ziel erreicht hast?
  • Woran merkst Du, dass dieses Gespräch hilfreich war?
  • Was soll statt des Problems da sein? (Was stattdessen?)

Unterschiedsfragen:

  • Welchen Unterschied bemerken andere, wenn Du Dein Ziel erreicht hast?  
  • Was hat sich verändert? Wie hast Du das gemacht?

Fragen zur Bewältigung:

  • Womit müsstest Du fertig werden, wenn das Problem schon gelöst ist?
  • Wofür ist das Problem in der jetzigen Situation nützlich und hilfreich?
  • Was müsste passieren, dass Du dass Projekt zum Scheitern bringst?

Der Wechsel vom Problem zur Lösung stellt keine Umkehr dar. Die Tatsachen haben sich nicht geändert. Der Blick löst sich aus der Vergangenheit uns richtet sich auf Möglichkeiten in der Zukunft. Problem und Lösung sind unabhängig voneinander zu betrachten.

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Mit Klängen entspannen

Eine Klangmassage ist eine wunderbare Entspannungsmethode für Körper und Geist. Sie wirkt harmonisierend bis in jede Körperzelle. Die Klänge der Klangschalen bieten eine meditierende und wohltuende Atmosphäre.

Bei einer Klangmassage werden mehrere unterschiedlich große Klangschalen auf den bekleideten Körper gestellt und angeschlagen. Dadurch entstehen Schwingungen, die sich auf dem ganzen Körper übertragen bis in die Köperzellen. Den Klang im Körper zu hören und auch zu spüren ist ein intensives Erlebnis. Der menschliche Körper besteht bis zu 70% aus Wasser. Schwingungen, auch Klänge, werden so sehr gut weitergeleitet. Rezeptoren in Haut, Muskeln und Gelenken sprechen auf die Schwingungen an. Der Körper geht in Resonanz mit den Klangschalen und deren Klängen.

Die Wirkweise der Klangmassage besteht darin, dass durch langanhaltenden Stress die Körperzellen disharmonisch werden. Eine Klangmassage wirkt hingegen ausgleichend und harmonisierend auf die Körperzellen. Der Körper kommt wieder in Ein-Klang mit sich selbst. Verspannungen und Blockaden lassen sich somit lösen, auch die Selbstheilungskräfte werden unterstützt. Die Klänge wirken wie eine wohltuende Massage auf den Körper. Bei regelmäßiger Anwendung können sich stressbedingte Schlafstörungen, Verspannungen im Nacken-und Rückenbereich verbessern.

Erfahren Sie mehr über den Einsatz der Klangschalen, die Wirkung auf Körper, Geist und Seele sowie deren Anwendungsfelder in der Intensivausbildung Peter Hess Klangmassage. 2-teilige Ausbildung. Nächster Start: 04.04.-11.04.2019
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Ganzheitliche Beratung bei Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eines der häufigsten Volksleiden und gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen. Die Hälfte der über 50-jährigen leidet an Bluthochdruck. Das Krankheitsbild wird durch komplexe Mechanismen gesteuert. Medikamente sind oft das Mittel der Wahl. Eine Veränderung des Lebensstils kann genauso wirksam sein wie Medikamente, nur ohne Nebenwirkungen. Eine gute Alternative bietet daher eine pflanzenbetonte Ernährung und Stressabbau durch regelmäßige Entspannungsverfahren. Wir stellen vor, was hilft.

Superfoods und nitrathaltiges Gemüse wie Rote Bete, Spinat, Rucola, aber auch Walnüsse, Pistazien und Walnüsse sind ideal. Rote Bete enthält Nitrate, welche eine gefäßerweiternde und somit blutdrucksenkende Wirkung haben. Täglich 300 – 500 ml Rote Bete Saft kann den Blutdruck um 10 mmHg senken. Auch 2 – 3 Tassen grüner Tee können den Blutdruck um 5 mmHg reduzieren.

Omega-3-Fettsäuren: Diese wirken entzündungshemmend und reduzieren Entzündungen z.B. in den Blutgefäßen. Reich an Omega-3-Fettsäuren sind Leinöl, Hanföl, Avocados oder auch Nüsse. Mit einem Esslöffel Leinöl am Tag ist der Tagesbedarf gedeckt.

Entspannung: Häufig sind Stress, Hektik und Termindruck eine weitere Ursache von Bluthochdruck. Als Ausgleich zur Anspannung hilft ein Entspannungsverfahren wie Yoga, Autogenes Training, Tai Chi oder Meditation. Studien haben nachgewiesen, dass regelmäßige Meditation den Blutdruck senken lässt.

Blutspende: In der Antike  als Aderlass bekannt hilft Blutspende bei sogenannten „dickem Blut“. Durch die Blutspende bilden sich anschließend neue frische rote Blutkörperchen, diese sind elastischer und lassen sich mit weniger Druck durch den Körper pumpen. Empfohlen wird eine Blutspende aller drei Monate.

In der Weiterbildung Gesundheitsberater/in (IHK) lernen Sie den ganzheitlichen Beratungsansatz bei ernährungsabhängigen Erkrankungen kennen. 4-teilige Weiterbildung. Nächster Start: 10.05.-14.05.2019