gesund leben

Mit Meditation zu innerer Stärke

Meditation hat nachweislich einen positiven Einfluss auf die Gehirnstruktur und die emotionale Kontrolle eines Menschen. Bereits nach 25 Stunden Meditation sind die ersten Veränderungen im Gehirn messbar. 

Emotionale Stabilität und Entspannung

Durch Meditation lernt man, seine Gedanken besser zu kontrollieren. Dadurch schwirren im Kopf abends weniger Gedanken herum, man kommt leichter zur Ruhe, kann schneller einschlafen und hat allgemein einen besseren Schlaf. 

Ebenso führt regelmäßiges Meditieren zu weniger emotionalem Stress, da weniger über Vergangenheit und Zukunft nachgedacht wird. Dies hängt mit dem sogenannten orbitofrontalen Cortex im Gehirn zusammen, welcher bei Menschen mit regelmäßiger Meditationspraxis eine größere Dichte aufweist. 

Dies führt auch zu mehr Geduld und Achtsamkeit im Alltag. Das Hirnareal, der entsprechende aktive linke Frontalcortex, ist für die Regulierung der Gefühle zuständig, sorgt für emotionale Stabilität und positive Gedanken. Dies hängt auch mit der Zunahme der grauen Substanz im Hippocampus zusammen, welche durch regelmäßiges Meditieren zunimmt. 

Verbesserte Konzentrationsfähigkeit

Des Weiteren wirkt sich eine regelmäßige Meditationspraxis positiv auf die Lern- und Gedächtnisfähigkeit aus. Stress wird reduziert, weil das Stresshormon Cortisol, weniger ausgeschüttet

und die Substanz des rechten Mandelkerns Amygdala im Gehirn verringert wird. Die geringere Cortisolausschüttung lässt auch einen erhöhten Blutdruck um bis zu 12 % sinken. Die Entspannung des Körpers führt dazu, dass weniger Cortisol ausgeschüttet wird. Meditation fördert die Konzentration auf die Wahrnehmung des Körpers und ist mitverantwortlich für ein verbessertes Körpergefühl. 

Regulation des Schmerzempfindens

Auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit wurden bei regelmäßigem Meditieren festgestellt. So ist zum Beispiel das Schmerzempfinden während der Meditation um 40 % vermindert, was sich auch auf eine verminderte Schmerzempfindlichkeit im Alltag auswirkt. Morphium reduziert die Schmerzintensität um 25 Prozent. Auch ein gestärktes Immunsystem wird regelmäßigem Meditieren zugeschrieben. Denn positive Gefühle und eine optimistische Lebenseinstellung aktivieren die linke Gehirnhälfte, welche für das Immunsystem mitverantwortlich ist.

Meditation bedeutet, im aktuellen Moment aufmerksam zu sein und gilt als Übung für achtsames Leben im Alltag. Durch aufmerksames Leben wird jeder Augenblick sehr bewusst wahrgenommen. So kann man genau beobachten, wie es seinem inneren Geist geht und kommt in Einklang mit sich selbst. Manche meditieren fünf Minuten, manch andere 30 Minuten oder länger.

Meditation ist einer der tiefsten Formen sich selbst zu begegnen und Kraft aus unserer Innenwelt zu schöpfen. Diese Form der Begegnung ist erlernbar, erlebbar und vor allem vermittelbar. Mehr in der 2-teiligen Ausbildung Kursleiter/in Meditation. Start: 09.05. - 12.05.2019 oder 22.08. - 25.08.2019

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Lebensalter ist kein Lernhindernis

Wie das Alter die Lernfähigkeit Erwachsener beeinflusst, wird häufig überschätzt. Schulbildung und das Interesse spielen eine wichtige Rolle. Unstrittig ist, dass Erwachsene lernfähig sind, die Plastizität des Gehirns ist bei Kindern größer und Erwachsene lernen anders als Heranwachsende.

Irrtümlicherweise wird häufig die „Adoleszenz-Maximum-Kurve“ von Thorndike herangezogen, wenn es darum geht, wie das Alter die Lernfähigkeit beeinflusst. Die Kurve wird häufig so verstanden, dass die Lernfähigkeit besonders ab dem 30. Lebensjahr abnimmt.  Im Gegenteil: Thorndike war davon überzeugt, dass niemand sich abhalten lassen sollte etwas zu lernen, nur weil jemand sagt, er wäre zu alt dafür. Erwachsene können mehr lernen, als sie sich zutrauen. Angst vor Misserfolg hält die meisten davon ab mit dem Lernen zu beginnen.Die Lernfähigkeit ist nach Thorndike ein Konstrukt zwischen Selbst- und Fremdbild. So lernen Erwachsene erfolgreicher, wenn sie ihre Leistung eher positiv beurteilen. 

Lernen hängt von der Motivation und der Aktivität eines Jeden ab. Lerninhalte müssen relevant und bedeutsam sein. Wie die Lernfähigkeit des Lernenden ist, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab, diese werden unter dem Begriff „Lernintelligenz“ verstanden: 

  • Umfang des Lernstoffs
  • die Auffassungsaufgabe, 
  • die Tiefe oder Oberflächlichkeit des Lernens, 
  • die Bereitschaft und auch das Interesse. 

Diese Faktoren entwickeln sich unterschiedlich und können sich gegenseitig kompensieren. Im Alter ist auffällig, dass das Lerntempo nachlässt, dies dafür mit einer größeren Genauigkeit ausgeglichen wird. 

Auf das Lernen förderlich wirken Lernfaktoren wie „Lernintelligenz“, Lerninteresse und Motivation, förderliche Glaubenssätze, Schulbildung, Vorbilder. Hinderliche Faktoren sind einschränkende Glaubenssätze über die eigenen Fähigkeiten, Angst vor Misserfolg, zu hohe Anforderungen im Alltag oder auch Krankheit.

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Welche Muskeln für mehr Beweglichkeit sorgen

Zu kurze Muskeln haben eine starke Zugkraft und sind eher steif. Zu lange Muskeln bewirken eine zu große Auslenkung des entsprechenden Körperteils und bewirken Instabilität. Optimal sind dynamische Muskeln, die Kraft und optimale Beweglichkeit in sich vereinen.Bei Kindern ist dieser von der Natur vorgesehene Zustand sehr ausgeprägt. Wer sich wenig bewegt, tendiert automatisch zu verkürzten Muskeln. Einige Tage ohne Bewegung führen sogar zum Muskelabbau.

Durch langes Sitzen (und Liegen mit angewinkelten Knien) bleibt der Große Lendenmuskel, wissenschaftlich Musculus psoas, immer entspannt. Dieser Lendenmuskel entspringt an der Wirbelsäule und setzt am hinteren Oberschenkel an. Im Sitzen wird er nicht gebraucht und verkürzt sich. Durch die Verkürzung muss mehr Kraft zum Strecken der Lendenwirbelsäule aufgebracht werden. Das gelingt meist nur unvollständig. Die Folge: Die seitlichen Öffnungen der Wirbelsäule werden kleiner, die dort austretenden Arterien, Venen, Lymphgefäße und Nerven haben weniger Platz. Liegt bereits ein Bandscheibenschaden vor, können Nerven sogar eingequetscht werden. Außerdem bewirkt die geringere Streckung der Lendenwirbelsäule, dass der Kopf des Hüftgelenks tiefer in die Gelenkpfanne hineingezogen wird. Verkürzung des Kamm-Muskels (M. pectineus) verstärkt diesen Effekt. Das führt zu einer übermäßigen Abnutzung, Hüftschmerzen sind die Folge. Sie bessern sich meist durch Stehen und Gehen. 

„Ideale“ Voraussetzung für eine Kniegelenksarthrose ist ein verkürzter Kniekehlenmuskel. Von Natur aus schon sehr kurz, ist er in der sitzenden Position oder beim Schlafen mit angewinkelten Beinen entspannt, wird also nicht benutzt. Folge ist, dass das Knie nicht mehr richtig durchgestreckt und der Gelenkspaltverkleinert wird. Die Gelenkflächen werden ungleich belastet – die Abnutzung ist vorgezeichnet. Der Verkürzung der Muskeln ist allein durch Dehnen entgegen zu wirken. Gibt

es aufgrund langjährigen „Kaum-Benutzens“ bereits starke Zugspannung auf den verkürzten Muskeln, hilft ein gezieltes Aufbautraining. Es beinhaltet eine Einheit von ca. 60 Minuten zur Kräftigung der betreffenden Muskeln, anschließend werden sie ca. 30 Minuten gedehnt. Lässt man die Dehnung weg, verkürzen sich die gekräftigten Muskel nwieder.

Programme zu Kräftigung und Dehnung von Muskeln, die im modernen Alltag vernachlässigt werden, gibt es in der Ausbildung zum BewegungsCoach. Darüber hinaus gibt es viele Tipps und Anregungen, wie Sie wieder mehr Freude und Bewegung in den Alltag Ihrer Klient/innen bringen können. Start: 25.08. - 30.08.2019

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Ashwanganda gegen Stress

Die Verbindung aus altem Kräuterwissen und wissenschaftlichen Studien führte zu einer Kombination indischer, europäischer und amerikanischer Arzneipflanzen. Ashwaganda, der „indische Ginseng“, wirkt wie sein asiatischer Vetter, der koreanische Ginseng Stress anpassend, adaptogen. Ashwaganda bringt eher die Entspannung, während Ginseng Energie gibt. Die Wirkstoffe sind Whitanolide, der verwendete Extrakt entspricht der Grundsubstanz, die auch in apothekenpflichtigen Produkten eingesetzt wird. Die Kombination mit Melisse, Lavendel und Passionsblume entstand aus Erfahrung heraus: Die Resorption und die Bekömmlichkeit verbessern sich, das flüssige Produkt ist geschmacklich angenehmer. Anwendungsbeobachtungen zeigten, dass erste Wirkungen bereits nach 3-4 Tagen eintreten können. Spätestens nach 20 Tagen ist die Wirkung spürbar. Die eingesetzten Pflanzen wirken entspannend, Konzentration fördernd und Angst lösend. Reiner Passionsblumensaft zeigte in einer Beobachtungsstudie nach 10 Tagen eine Schmerzreduktion durch nächtliches Zähneknirschen, nach sechs Wochen hatte sich das Knirschen deutlich vermindert bzw. hatte ganz aufgehört.